Das Spektrum an unterschiedlichen Arten von Einbruchmeldeanlagen ist groß, ebenso wie die Menge der Hersteller und Anbieter.

Beinahe jeder Elektriker bietet mittlerweile die Installation von Einbruchmeldeanlagen an. Wie jedoch können Sie entscheiden, welches System und welcher Anbieter für Sie das Beste ist?

Viele Anlagen müssen verkabelt oder mit diversen Meldern oder Endgeräten (z.B. Videokameras, …) per Kabel bzw. Funk/WLAN verbunden werden. Diese Installationen bzw. Dienstleistungen bieten wir schon seit Jahren mit großem Erfolg an und es ist ein Leichtes für uns eine Alarmanlage als weitere Komponente hier einzubinden. Indem sie bei uns eine Sicherheitslösung als Gesamtleistung beauftragen, sind eine geordnete Abwicklung, eine einfache Handhabung der Kommunikation bei Problemen und Fragen und eine optimale Abstimmung der einzelnen Komponenten untereinander garantiert.

Durch fachmännische und gewissenhafte Vorort-Besichtigungen und die Nutzung unseres jahrzehntelangen Knowhows sowie dauerhafte Beobachtung der aktuellen Marktentwicklungen stimmen wir unsere Angebot genau auf Ihre individuellen Bedürfnisse, die baulichen Verhältnisse und die bereits vorhandenen infrastrukturellen bzw. technischen Gegebenheiten ab. Wichtig dabei sind uns hierbei die Fragen:

„Was brauchen Sie wirklich?“

„Was ist für Sie sinnvoll?“

„Was ist erlaubt?“

Welche Arten von Einbruchmeldesystemen gibt es?

Um zu entscheiden, welche Alarmanlage aus technischer Sicht für Sie in Frage kommt müssen vor allem die baulichen Gegebenheiten berücksichtigt werden.

Hier geht es vor allem um die Entscheidung, ob man eine vollständig verkabelte Anlage, eine Hybridanlage (die zwar verdrahtet ist, aber mit Funk arbeitet) oder eine Funkanlage einbaut.

 

Kabelgebundene Anlagen

Diese Alarmanlagen eigenen sich vor allem zur Installation bei Um- oder Neubauten. Der große Vorteil von diesen Anlagen ist ihre Manipulationssicherheit. Das geschlossene System ist praktisch nicht von außen manipulierbar. Die Technik der kabelgebundenen Alarmanlage ist höchst ausgereift und zuverlässig. Auf Wunsch lässt sich eine drahtgebundene Alarmanlage auch mit Funkkomponenten ergänzen.

 

Funkalarmanlagen

Funkalarmanlagen eigenen sich hervorragend für Nachrüstungen, da hier keine Verkabelung angebracht werden muss.

 

Es wird hier nicht nur nach der Art der Signalübertragung, sondern auch nach der Art der Auslösung unterschieden. Während Einbruchmeldeanlagen automatisch durch ein Ereignis ausgelöst werden, werden Überfallmeldeanlagen durch eine Person manuell mittels Alarmknopf während oder nach einem Überfall ausgelöst.

Tritt ein Alarmfall ein, werden bei allen Technologien je nach Anforderung und Programmierung verschiedene Reaktionen ausgeführt, indem diverse Endgeräte, wie z. B. Wählgeräte, Alarmübertragungseinrichtungen, Signalgeber, Kameras etc., angesteuert bzw. ausgelöst werden.

Einbruchmeldeanlagen werden in der Regel nach Verlassen eines Bereiches unter der Bedingung, dass alle angeschlossenen Melder im richtigen Zustand sind, scharf geschalten.

Bei Einbruchmeldeanlagen wird zwischen vier verschiedenen Sicherheitsstufen unterschieden. Mit Zunahme des Grades der Sicherheitsstufe nimmt auch die Überwindungssicherheit zu.

Eine Alarmanlage der Stufe 1 wird nicht empfohlen, da die von der Polizei angeratenen Anforderungen nicht vollständig erfüllt werden.

Einbruchmeldeanlagen der 2. und 3. Stufe werden überwiegend in Wohnhäusern verbaut. Geräte der Stufe 4 sind für Gebäude vorgesehen, die ein sehr hohes Gefährdungspotential aufweisen (z.B. Juweliere, Banken, …).

Melder und Endgeräte

Man hat die Möglichkeit verschieden Melder an ein Alarmsystem anzuschließen:

 

Automatische Melder

  • Magnetkontakte (Fenster, Türen)
  • Glasbruchmelder (Fenster, Vitrinen, Türverglasungen)
  • Alarmgläser (Verglasungen der Fassade/Außenhaut)
  • Lichtschranken (Fensterfronten, Flure, Außenbereich)
  • Körperschallmelder (Wertbehältnisse)
  • Bewegungsmelder (Passiv: Infrarot und aktiv: Ultraschall, auch Mikrowelle)
  • Kapazitive Melder (Tresorschränke)
  • Alarmtapeten (Wände)

 Nichtautomatische Melder

  • Überfallmelder (Kassen-, VS-, Waffenräume)
  • Geldscheinkontakte (Kassen)
  • Überfalltretleisten (Kassen)
  • Schließblechkontakte (Türen)
  • Druckteppich (Eingangsbereiche)
  • Zugdraht (Türen)

 

Die meisten Melder lassen sich zusätzlich einem Überwachungstyp zuordnen:

  • Außenhautüberwachung

Erkennung eines Eindringens von außen in das Objekt (Fenster, Türen, Wände, Boden)

  • Fallenüberwachung

Erkennung eines Eindringens im Inneren des Objektes, z. B. mit Hilfe von Bewegungsmeldern

  • Schwerpunktmäßige Überwachung

gezielte Überwachung besonders gefährdete Bereiche oder Objekte, z. B. Tresore und Kunstgegenstände.

 

Es gibt nach Auslösen eines Alarms unterschiedliche Endgeräte, die aktiviert werden können:

  • Signalgeber

Um einen Einbruch oder Überfall zu signalisieren werden optische und/oder akustische Signalgeber eingesetzt.

  • Wählgerät

Der Alarm wird unmittelbar an hilfeleistende Stellen übermittelt. (über eine Standleitung direkt an die Polizei = Hauptmelder, über das Telefonnetz an einen Sicherheitsdienst oder eine Sicherheitszentrale, oder über das GSM-Netz) Wählgeräte können so programmiert werden, dass sie in verschiedenen Situationen oder zu verschiedenen Zeiten unterschiedliche oder auch mehrere Stellen benachrichtigen. Dabei können wahlweise aufgezeichnete Sprachmitteilungen oder digitalisierte Informationen übertragen werden.

  • Videospeicher (bzw. früher Fotokameras)

Es werden Videofilme oder Einzelbilder im Moment (bzw. auch kurz vor oder nach) des Alarmfalles aufgezeichnet.

  • Nebelanlage

Die Nebelanlage wird über den Alarm ausgelöst und raubt dem Täter durch dichten Nebel die Orientierung. Wird vor allem bei Banken und Juwelieren eingesetzt.

  • Ereignisdrucker

Alle Ereignisse werden festgehalten, um den Ursprung eines Alarmes zu ermitteln und die Situation rekonstruieren zu können. Moderne Alarmanlagen erfüllen automatisch diese Funktion mit einem internen Speicher und einer Anzeige.

 

Sollte einer der Angeschlossenen Melder oder deren Kontakte, die Anlage selbst bzw. die Leitungen zu den Signalstellen unterbrochen, überbrückt oder manipuliert werden, wird automatisch Sabotagealarm ausgelöst.

Unsere Produkte

Natürlich ist es für jeden Kunden gut zu wissen, welche Möglichkeiten und technische Hintergründe und organisatorische Raffinessen mit der Installation einer Alarmanlage verbunden sein können.

Nichtsdestotrotz ist für Sie als Konsument eines besonders wichtig:

Eine leichte, übersichtliche und möglichst unkomplizierte Bedienung und Steuerung Ihrer neuen Alarmanlage.

Um besonders im privaten, aber auch für den KMU-Bereich kostengünstige, aber dennoch zuverlässige und einfach bedienbare Alarmanlagen anbieten zu können, haben wir uns dazu entschieden Alarmanlagen der Firma Jablotron anzubieten.

Das Smart Home Alarmsystem von Jablotron ist nach EN 50131 Grad 2 zertifiziert, flexibel erweiterbar, auf Wunsch von überall zu erreichen und sieht ansprechend aus! Es vereint Alarmsystem und Hausautomation in einem Gerät und einer Anwendung.

Das System eignet sich für Ihr Zuhause und kleinere Gewerbe gleichermaßen. Sie können, je nach Wunsch, sogar einen Teil der Hausautomatisation über dieses System regeln. Ihre technischen Geräte können per App aus der Ferne gesteuert werden oder durch Bewegungsmelder automatisch eingeschaltet werden. Sie eignet sich besonders für Projekte mit vielen Systemkomponenten, vielen Anwendern und mehreren Sicherungsbereichen.